{"id":63,"date":"2026-04-13T19:20:20","date_gmt":"2026-04-13T17:20:20","guid":{"rendered":"https:\/\/gynaekologie-und-leistungssport.de\/gynaekologie-und-leistungssport.de\/?p=63"},"modified":"2026-04-13T19:20:21","modified_gmt":"2026-04-13T17:20:21","slug":"bezahlt-mein-gehalt-der-verein-oder-woher-bekomme-ich-ein-einkommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gynaekologie-und-leistungssport.de\/gynaekologie-und-leistungssport.de\/2026\/04\/13\/bezahlt-mein-gehalt-der-verein-oder-woher-bekomme-ich-ein-einkommen\/","title":{"rendered":"Bezahlt mein Gehalt der Verein oder woher bekomme ich ein Einkommen?"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-group has-figtree-font-family is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend des Mutterschutzes, also ab der 34+0 SSW bis acht Wochen nach der Geburt, zahlt die gesetzliche Krankenkasse das Mutterschaftsgeld. Dieses betr\u00e4gt maximal 13 \u20ac am Tag. Die Arbeitgeber(innen) zahlen jedoch einen Zuschuss, damit die Schwangeren das volle Nettoeinkommen in der gleichen H\u00f6he wie vor Beginn des Mutterschutzes erhalten. Die private Krankenversicherung zahlt in der Regel kein Mutterschaftsgeld. Es kann jedoch beim Bundesamt f\u00fcr Soziale Sicherung (BAS) eine einmalige Zahlung von bis zu 210 \u20ac f\u00fcr die gesamte Zeit des Mutterschutzes beantragt werden. Zus\u00e4tzlich zu dieser Zahlung vom BAS erhalten privat versicherte Schwangere f\u00fcr die Zeit des Mutterschutzes einen Zuschuss der Arbeitgeberin oder des Arbeitgebers, der dem Nettoarbeitsentgelt abz\u00fcglich 13 \u20ac pro Tag entspricht. Bei einem betrieblichen oder medizinischen Besch\u00e4ftigungsverbot wird das volle Gehalt weitergezahlt. Die Zahlung \u00fcbernimmt die Umlagekasse U2, die von den Berufsgenossenschaften und Krankenkassen finanziert wird und in die die Arbeitgeber(innen) einzahlen. Der Beitrag erh\u00f6ht sich f\u00fcr die Arbeitgeber(innen) jedoch nicht, wenn sie eine angestellte Schwangere im Besch\u00e4ftigungsverbot haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ab der Geburt des Kindes wird f\u00fcr zw\u00f6lf Monate das Elterngeld gezahlt. Es betr\u00e4gt ca. 65 % des vorherigen Nettoeinkommens, jedoch maximal 1 800 \u20ac. Zudem wird es nur gezahlt, wenn beide Elternteile in den letzten zw\u00f6lf Monaten nicht mehr als 175 000 \u20ac brutto und Alleinerziehende nicht mehr als 150 000 \u20ac brutto verdient haben. Die Einkommensgrenze wurde 2024 und 2025 abgesenkt. Das Elterngeld muss digital oder als Formular bei der Familienkasse des Landes des Hauptwohnsitzes unter Vorlage der Gehaltsbelege der letzten zw\u00f6lf Monate beider Eltern beantragt werden. Zudem wird ab der Geburt des Kindes monatlich das Kindergeld gezahlt, wenn es vorher bei der Familienkasse digital oder schriftlich beantragt wurde. Es betr\u00e4gt aktuell 255 \u20ac. Nach der Geburt gibt es zudem einen Kinderfreibetrag (dieser betr\u00e4gt aktuell maximal 9 600 \u20ac f\u00fcr beide Eltern) und einen geringeren Beitrag zur Pflegeversicherung.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend des Mutterschutzes, also ab der 34+0 SSW bis acht Wochen nach der Geburt, zahlt die gesetzliche Krankenkasse das Mutterschaftsgeld. Dieses betr\u00e4gt maximal 13 \u20ac am Tag. Die Arbeitgeber(innen) zahlen jedoch einen Zuschuss, damit die Schwangeren das volle Nettoeinkommen in der gleichen H\u00f6he wie vor Beginn des Mutterschutzes erhalten. 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